Der Zinseszins – Dein bester Freund oder Dein größter Feind?

„Der Zinseszins ist das achte Weltwunder. Wer ihn versteht, verdient daran; alle anderen bezahlen ihn.“ (Albert Einstein)

1. Wie der Zinseszins für Dich arbeitet

Stell Dir vor, Dein Geld ist ein Schneeball. Am Anfang ist er klein, aber je länger er rollt, desto mehr Schnee bleibt an ihm hängen. Nicht nur auf Dein Startkapital gibt es Zinsen, sondern auch auf die Zinsen der Vorjahre. Nach 20 oder 30 Jahren explodiert Dein Vermögen förmlich.


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2. Die dunkle Seite: Der „Negative Zinseszins“

Jetzt kommt das, was die meisten unterschätzen: Gebühren unterliegen demselben Effekt. Wenn Deine Bank jedes Jahr 1,5 % oder 2 % Gebühren abzieht, fehlen Dir diese Euros nicht nur heute. Dir fehlen auch alle Zinsen, die dieses Geld in den nächsten 30 Jahren für Dich erwirtschaftet hätte.

Die bittere Wahrheit: Eine Kostenquote von 1,5 % klingt wenig. Aber über 35 Jahre frisst dieser „negative Zinseszins“ oft 30 % bis 40 % Deines möglichen Endkapitals auf. Du arbeitest also Jahrzehnte lang, nur um die Gebührenstruktur Deiner Bank zu füttern.


Dein Ziel für 2027: Sorge dafür, dass der Zinseszins für Dich arbeitet und nicht gegen Dich.

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